Getriebe und Verzahnungen akustisch prüfenAufgabenstellung Fertigungs- und prozessbedingt enthalten Verzahnungen Abweichungen, die sich im Einsatz zu frühzeitigen Ausfällen, Fehlfunktion oder zu störenden Geräuschen entwickeln können. Ein Großteil dieser Abweichungen lassen sich durch eine zumeist körperschallbasierende Prüfung identifizieren. Bei der Verzahnungsprüfung wird das einzelne Zahnrad bzw. die einzelne Welle gegen ein Referenzrad geprüft. Dies kann im Einflankenkontakt, oder auch im Zweiflankenkontakt erfolgen. Bei der Prüfung im Einflankenkontakt wälzen Prüfling und Gegenrad in einem festen Soll-Achsabstand ab. Wird im Zweiflankenkontakt geprüft, berühren sich kontinuierlich jeweils zwei Flanken von Prüfling und Referenzrad. Die Getriebeprüfung bewertet die gesamte Einheit, wie sie später auch im Einsatz betrieben wird. Entsprechend der gewünschten Prüfaussage sind hierbei unterschiedliche Betriebsarten des Getriebes zu simulieren. In vielen Fällen ist ein Hochlauf bei unterschiedlichen Drehzahlen und Drehmomenten zur Bestimmung der Qualität erforderlich. Anwendungen Akustische Prüfung von Getriebemotoren
Nutzen - Objektive und ermüdungsfreie Qualitätsbestimmung
- Dokumentation der Fertigungs- und Montagequalität
- Identifizierung der Schwachstellen zur Optimierung der Prozesse
- Nacharbeitsunterstützung durch detaillierte Fehleranalyse
- schnelle Prüfung im Fertigungstakt (100 %)
Prüftechnik Als Prüfverfahren kommt bei der Getriebeprüfung die Geräuschprüfung zur Anwendung mit Luftschall und Korperschall, z. B. berührungslos durch ein Laservibrometer. Geräuschprüfsystem SonicTC.NVH (PRODIAS)
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